Demokratie leben!

04.05.2022
Demokratie stärken. Vielfalt gestalten. Extremismus vorbeugen.

INFO-PDF (229 KB) Unter diesem inhaltlichen Dreiklang fördert "Demokratie leben!" Projekte in ganz Deutschland und ermöglicht dadurch neue Ideen und innovative Handlungsansätze in den Handlungsfeldern Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention zu entwickeln und zu erproben. Mehr dazu unter www.demokratie-leben.de

In Partnerschaften für Demokratie entwickeln Städte, Gemeinden und Landkreise in ganz Deutschland lokale Handlungsstrategien, um Demokratie und Vielfalt zu stärken und jeder Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit entgegenzutreten. Die Partnerschaften entscheiden selbst, welche Maßnahmen dazu vor Ort durchgeführt werden sollen.
FÖRDERUNG: Wenn Sie ein Projekt haben, welches auf kommunaler Ebene umgesetzt werden soll und den 3 Leitzielen des Bundesprogramms entspricht, besteht die Möglichkeit, dieses durch die Partnerschaft für Demokratie Waren (Müritz) fördern zu lassen.
Weitere Informationen zur Förderung finden Sie unter www.pfd-waren.de

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Alle Informationen zum Programm, zur Antragsstellung und Mittelvergabe finden Sie unter: www.pfd-waren.de

Ein tierisch abgefahrenes Projekt

Kaum war der Osterhase weg, warteten für interessierte Kinder im Alter von 12 bis 14 Jahren nach Ostern andere Tiere mit langen Ohren: Alpakas. Den Papenberger Jugendtreff besuchen junge Menschen im Alter von 6 – 27 Jahren. In der Altersklasse von 6 – 12 Jahren sind in den letzten Monaten unterschiedlichste Auffälligkeiten im Sozialverhalten zu beobachten gewesen. Diese begründen sich aus der schweren pandemischen Situation über einen sehr langen Zeitraum. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee zu diesem Projekt, um die Selbstwirksamkeit der jungen Menschen zu stärken. Der Besuch des Alpakahofes Fleesensee soll dazu dienen, allen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, eigenständig zu handeln, Verantwortung zu übernehmen und miteinander Abstimmungen zu treffen. Am Ende des Ganzjahresprojektes soll eine komplette Übernachtung vor Ort durch die Kinder und Jugendlichen organisiert werden. Dabei gibt ihnen die Veränderung des Sozialraumes die Möglichkeit, neue Perspektiven zu erleben.
Bei schönstem Frühlingswetter konnten die Kinder und Jugendlichen den faszinierenden Wolltieren ganz nah begegnen. Aber damit nicht genug: Was fressen Alpakas? Wie verhalten sie sich in bestimmten Situationen? Was passiert mit der Wolle? All die vielen Fragen der Kinder wurden durch Kerstin und Andreas vom Alpakahof beantwortet.  Besonderen Spaß hat auch, bei diesem mittlerweile wiederholten Besuch, das Anpacken und Mithelfen gemacht: Die Kinder halfen dabei, die Tiere auf eine andere Weide zu leiten, sammelten Erfahrungen beim Wegräumen der "Hinterlassenschaften" der Alpakas und sorgten für das Auffüllen der Futterbestände - Naturerfahrungen hautnah, abseits von Playstation und TV. Darüber hinaus konnten die Kinder erstmals die tierischen Neuzugänge im Außengelände des Alpakahofs kennenlernen: Kühe, Ziegen und Bienen -  also mindestens drei Gründe, um mit interessierten Kindern und Jugendlichen wiederzukommen und Natur und Tiere "vor der Haustür" aktiv zu erleben. Der Ausflug ist ein Teil des Ganzjahresprojektes "Ein tierisch abgefahrenes Projekt - Naturerfahrungen mit Alpakas" des Jugendzentrums JOO! und des Papenberger Jugendtreffs, welches über das Bundesprogramm "Demokratie leben!" finanziert wird.  

Partnerschaften für Demokratie

Auch in diesem Jahr wird die Stadt Waren (Müritz) in der Förderperiode 2016 im Bundesprogramm "Demokratie leben!"  Partnerschaften für Demokratie der Stadt Waren (Müritz) aktiv. Der Deutsche Bundestag hat mit seinem Haushaltsbeschluss für das Jahr 2016 u.a. bestimmt, die Maßnahmen zur Stärkung von Vielfalt, Toleranz und Demokratie um 10 Mio. Euro aufzustocken. Danach verfügt das Bundesprogramm "Demokratie leben!" im kommenden Jahr über 50,5 Mio. Euro.

Mit der finanziellen Aufstockung des Bundesprogramms verbindet Frau Bundesministerin Schwesig das Anliegen, die Fachlichkeit und Beratung auf kommunaler Ebene sowie die lokale, partnerschaftliche Demokratiearbeit zu stärken, um auf neue Radikalisierungstendenzen, insbesondere in Bezug auf Flüchtlingsthemen, reagieren zu können.

 

Auswertung 2015 - Informationen von der 2. Demokratiekonferenz (PDF 500 KB)