Der Präsident der Stadtvertretung

10.05.2021
Kranzniederlegung am Ehrenmal "Die Mutter"

Des Kriegsendes gedachten am 8. Mai 2021 viele Menschen weltweit. Die traditionelle Kranzniederlegung am Denkmal "Dier Mutter" mit vielen geladenen Gästen und kulturellem Rahmen musste in diesem coronabedingt Jahr entfallen. Die Menschen waren aufgerufen, einen ganz persönlichen Zeitpunkt zu finden, um Blumen und Gebinde niederzulegen. Bürgermeister Möller und der Präsident der Stadtvertretung, Rüdiger Prehn taten dies am Vormittag. Viele Warenrinnen und Warener folgten im Laufe des Tages. Sie alle gedachten der zahllosen Opfer der NS-Diktatur. Mit der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht endete vor 76 Jahren der Zweite Weltkrieg. Wichtiger denn je ist es heute, die Erinnerung wach zu halten und sich aktiv gegen jede Form von Gewaltherrschaft einzusetzen.

Der neue Gedenkstein ist ein weiteres Zeichen gegen das Vergessen. 2020 wurden die Namen der gefallenen Sowjetsoldaten wieder lesbar in den Mittelpunkt gerückt. Im Mahnmal von Walther Preik verblassen die Gravuren langsam. Seine Söhne Jan und Ole Preik gestalteten im vergangenen Jahr nach längerer Überlegung einen Steinsockel und eine Bronzetafel mit einer Namensauflistung. Harmonisch passt sich das neue Werk in das Ensemble ein. Auch zusätzliche Namen sind nun lesbar. Die intensive Recherche von Johanna Kaschapowa aus dem Vorstand der Ortsgruppe Waren der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V. brachte diese ans Tageslicht.