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Informationen
zur St. Georgenkirche

Die St. Georgenkirche ist als Stadtkirche von Waren erbaut
worden. Um 1200 gründeten deutsche Kaufleute und Handwerker das
Stadtzentrum um den Alten Markt mit Rathaus und Kirche. Urkunden
über die Verleihung des Stadtrechtes oder über die Weihe der Kirche
sind nicht erhalten. Waren wird im Laufe des 13. Jahrhunderts das
Stadtrecht bekommen haben. Die Kirche ist in einer Akte von 1273
erwähnt

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Die Kirche ist eine dreischiffige Basilika, aus Backsteinen aufgeführt.
Der frühen Gotik sind die Arkadenbögen im Innern und die Fenster
der Nord- und Südseite zuzurechnen, während die sehr gedrungenen
Achteckpfeiler noch vom romanischen Stil her ihre Schwere und Massigkeit
haben
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Das Fenster des Südschiffes stellt den Heiligen Georg dar,
der das Böse, in Gestalt eines Drachens, überwunden hat und nun
befreit seines Weges reitet. Er hat der Kirche den Namen gegeben.
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Die Orgel ist 1856/57 geschaffen worden, sie ist ein Werk
von Friedrich Hermann Lütgemüller (1815-1897) in Wittstock. Später
wurde sie umgebaut, 1956 von Grüneberg, 1964 von Voigt. Die Orgel
hat zwei Manuale, Pedale, 26 Register, 1600 Pfeifen und eine mechanische
Traktur.
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Die Kirche wurde nach einem Brand 1699 erst Mitte des 19.
Jahrhunderts wiederhergestellt. Dabei wurde der Altarraum neu gebaut,
der Fußboden mit Platten belegt, das Mittelschiff erhielt wieder
ein Kreuzrippen-Gewölbe. St. Georgen bekam eine vollständig neue
Inneneinrichtung: Altar, Kanzel und Doppelempore wurden im damals
üblichen neugotischen Stil gestaltet.
Die St. Georgenkirche zu Waren ist nicht nur ein Zeugnis vergangener
Baukunst. Sie ist zugleich Stätte des Glaubens und der
Frömmigkeit einer lebendigen Gemeinde. Hier feiert sie ihren Gottesdienst
und lauscht der musica sacra. Bei Ihrem Rundgang sind
Sie zu fröhlichem Entdecken der Kunstschätze und zu stiller Einkehr
eingeladen.
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