home Portal  Video Stadtplan

Impressum  Kontakt Inhalt

    ISEK
 
  GIS
    Sanierung
    Wohnumfeld
   Baumaßnahmen
   Soleheilbad
 
  Leitbild

Ausschnitt aus dem Flächennutzungsplan

Ausschnitt aus dem Flächen-
nutzungsplan der Stadt


Fazit der Leitbilddiskussion und workshops:
Zukünftig soll nur noch mit einem Leitbild und mehreren Handlungsfeldern weiter gearbeitet werden. Steht im ISEK 2002 noch „Waren ist schön“ als Überschrift und alle anderen Leitbilder sind in gleicher Weise aufzählend darunter angeordnet, soll nunmehr das Leitbild für Waren (Müritz) sein: „Vom Luftkurort zum Soleheilbad“.
Darunter werden die verschiedenen Bereiche zur Unterstützung dieses Entwicklungszieles auf-gezeigt: Bereich Wohnungsmarkt; Bereich Tourismus und Gewerbe; Bereich Kultur und Soziales
Diesen einzelnen Bereichen wiederum wurden bedeutende Handlungsfelder zugeordnet, aus denen sich dann konkrete Maßnahmen ableiten lassen. Die Stadtvertretung hat für die Hand-lungsfelder zwei Änderungen beschlossen:
a) das Einfügen eines neuen Handlungsfeldes „Jugendfreundliche Stadt“;
b) die Änderung von „autofreie Innenstadt“ zu „verkehrsberuhigte Innenstadt“

gesamtes Dokument (PDF)
 

 

www.staedte-verlag.de

Sie verlassen die Seiten der Stadt Waren (Müritz)
www.stadtplaeneonline.de

 Stadtverwaltung - Stadtentwicklung: Leitbild


Leitbilder der Stadtentwicklung
 - grafische Darstellung (PDF-Datei)

    Vom Luftkurort zum Sole-Heilbad: Seit dem  01. Mai 1999 ist Waren (Müritz) „Staatlich anerkannter Luftkurort“. Angestrebtes Ziel ist der Titel  „Sole-Heilbad Waren (Müritz)“. Um dieses zu erreichen, sind in den verschiedensten Bereichen Aufgabenschwerpunkte gesetzt worden. So ergeben sich die nachbenannten Handlungsfelder.  

    Waren (Müritz) als Verwaltungsstandort heißt: Sicherung und Ausbau der als Verwaltungszentrum der Region mit einer bürgerfreundlichen Verwaltung und verbessertem Serviceangebot. Hier sollen neue Verwaltungsstrukturen im Verhältnis zum Umland und zur Region erprobt werden.

    Waren (Müritz) als Eingangstor zum Nationalpark heißt zu allererst: eine Stadt inmitten von Wäldern und am größten  Binnensee Deutschlands. Von hier aus geht es zu Fuß, mit dem Rad, per Bus und Schiff in den Müritz-Nationalpark. Ein besonderes Angebot dabei ist das Müritz-Nationalpark-Ticket.

    Waren (Müritz) als fahrradfreundliche Stadt: Nach einem Beschluss der Stadtvertreter vom 02.06.1999 ist hier ein geschlossenes Radwegenetz für Bürger und Gäste entstanden. Wichtig ist auch die Anbindung an Umland und Fernradwege.

    Waren (Müritz) als barrierefreie Stadt hat ein Konzept für eine alten- und behindertengerechte Stadt entwickelt und setzt dieses Schritt für Schritt um.

    Waren (Müritz) als familienfreundliche Stadt: Zum Konzept zur Förderung von Familien mit Kindern gehört u.a. der Erhalt und die Verbesserung sozialer Hilfsangebote. So wird ein attraktiver Wohnstandort für Jung und Alt geschaffen.

    Seniorenfreundliche Kommune: Der demografische Wandel geht auch an Waren (Müritz) nicht spurlos vorbei. Zum einen sinkt die Einwohnerzahl und die Zahl der Älteren und Alten nimmt stetig zu. Als Kurort hat die Stadt den Bedarf dieser Menschen im Blick und wird sich zukünftig verstärkt an den Bedürfnissen der älteren Einwohner und Besucher orientieren.

    Waren (Müritz) als investorenfreundliche Stadt: Investoren  wird eine optimale Unterstützung angeboten. Das schließt Hilfe beim Abbau von bürokratischen Hemmnissen ein und dient damit der Schaffung von planerischem Vorlauf für zukünftige Ansiedlungen.

    Waren (Müritz) mit einer autofreien Innenstadt: Es werden weitere Parkplätze um die Altstadt herum geschaffen. Das verbessert den Erlebniswert der Altstadt und fördert damit Handel und Gewerbe.

    Waren (Müritz) - Zentrum der Gesundheitsregion Müritz: Durch die vorhandenen natürlichen Ressourcen der Mecklenburgischen Seenplatte gewinnt der Gesundheitstourismus im Hinblick auf die steigenden Ansprüche der Bürger an Bedeutung. Die Stadt Waren (Müritz) verfügt mit den ortsgebundenen Heilmitteln (Klima und Thermalsole) über beste Voraussetzungen zur Anwendung von gesundheitsfördernden Einrichtungen (z.B. geplanter Sole-Dom), die den Ansprüchen eines Heilbades genügen.

Das alles macht Waren (Müritz) zu einem lebenswerten Ort mit vitaler Innenstadt, wunderschön sanierten Wohn- und Geschäftshäusern, einem  touristisch erschlossenen  Altstadthafen und einem atemberaubenden Blick auf die Binnenmüritz. Die sich anschließenden Wohn- und Arbeitsbereiche sind gestaltet und bieten viel Raum für Spiel und Entspannung.

Leitbilder und Ziele der Stadtentwicklung unter Beachtung des demografischen Wandels

Im Rahmen der Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) 2002 wurden im 3. Workshop (24.4.02) die Leitbilder der Stadtentwicklung erarbeitet. Als Grundlage dienten hierzu die aus den ersten beiden Workshops (11.2. u. 11.3.02) erarbeiteten und vorgestellten Zahlen, Tabellen, Fakten zur Bevölkerungsentwicklung, Arbeitslosenzahlen, Geburtenraten usw. Diese Leitbilder wurden mit den Vertretern aller Fraktionen, den großen Wohnungsunternehmen (WOGEWA, WWG), den wichtigsten Trägern öffentlicher Belange, den ortsansässigen Vereinen und Vertretern der Verwaltung erarbeitet. Parallel zur ISEK-Erarbeitung wurden der Agenda 21-Prozess und die Bearbeitung des Flächennutzungsplanes der Stadt durchgeführt. Aufgrund der Fülle und Bedeutung der ISEK-Aussagen wurde die Bearbeitung des FNP vorerst "auf Eis" gelegt. In ihn sollten dann später die Ergebnisse des Agenda 21-Prozesses und des ISEKs eingearbeitet werden. Dies ist dann erfolgt und seit dem 6.2.2006 ist der Flächennutzungsplan wirksam.
Im Agenda 21-Prozess wurden in den einzelnen Arbeitskreisen Umwelt, Wirtschaft und Soziales ebenfalls die Leitbilder diskutiert. Beide Prozesse waren miteinander verknüpft und wurden untereinander auch abgestimmt. Am 28. August 2002 wurde von der Stadtvertretung das Arbeitspapier Lokale Agenda 21 der Stadt Waren (Müritz) zustimmend (einstimmig) zur Kenntnis genommen und empfohlen, die Arbeitsergebnisse der 3 Arbeitskreise in der Arbeit der Fachausschüsse der Stadtvertretung bei der weiteren Entwicklung der Stadt Waren (Müritz) vom Luftkurort zum Soleheilbad im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu berücksichtigen. Die in der Anlage zu dem o. a. Beschluss enthaltenen Leitbilder sind hier nachfolgend aufgeführt:
* Vom Luftkurort zum Sole-Heilbad
* Waren als Eingangstor zum Nationalpark
* Waren als fahrradfreundliche Stadt
* Waren als barrierefreie Stadt
* Waren als familienfreundliche Stadt
* Waren als investorenfreundliche Stadt
* Waren mit einer autofreien Innenstadt
* Waren als Verwaltungsstandort

Dabei bleibt bislang das Leitbild "vom Luftkurort zum Sole-Heilbad" das Hauptziel der Stadt. Aber auch die anderen erarbeiteten Leitbilder sollten nach wie vor weiter verfolgt werden, denn sie haben alle eine hohe Bedeutung für die Entwicklung von unserer Stadt. So gibt es für das Ziel "fahrradfreundliche Stadt" und "barrierefreie Stadt" separate Beschlüsse der Stadtvertretung. Auch sollte das Ziel "autofreie Innenstadt" Schritt für Schritt weiter verfolgt werden, und zwar mit der schrittweisen Umsetzung des Verkehrskonzeptes "Innenstadt 2000"

Zwischen den einzelnen Mitarbeitern und Sachbereichen der Stadtverwaltung müssen die Leitbilder und Ziele nochmals unter Beachtung der vorliegenden aktuellen statistischen Daten und Indikatoren diskutiert werden. Auch die Fachausschüsse und Stadtvertreter sollten sich dann zu den Zielen und Leitbildern äußern. Wünschenswert wäre auch die Einbeziehung der Einwohner unserer Stadt in den Stadtentwicklungsprozess und auch die Abstimmung mit den wichtigsten Trägern öffentlicher Belange. Ziel ist es, möglichst viele an dem Entwicklungsprozess teilhaben zu lassen und die Öffentlichkeit über den Stand der Fortschreibung zum Integrierten Stadtentwicklungskonzept (ISEK) zu informieren. Wir haben uns vorgenommen, in Abständen im Warener Wochenblatt hierüber zu berichten. Gut etabliert hat sich der Runde Tisch der Wohnungswirtschaft zu dem die Stadt zum ersten Mal im September 2005 eingeladen hat. Zum Zeitpunkt der ISEK-Erarbeitung 2002 haben nur die WOGEWA und WWG an den Workshops teilgenommen. Im Rahmen der ISEK-Fortschreibung ist nun ein ganz anderes Interesse zu verzeichnen. Hieraus ist abzuleiten, dass sich die demografischen Probleme, wie Bevölkerungsrückgang, Überalterung sowie auch die Arbeitsplatzsituation auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar machen. Turnusmäßig werden die Erfahrungen und Entwicklungen der größeren Wohnungsunternehmen ausgetauscht. Handlungsfelder sollen gemeinsam erarbeitet werden, um bestimmten Entwicklungen nicht konzeptionslos ausgesetzt zu sein. Generell ist es eine schwierige aber auch spannende Aufgabe die Stadtentwicklung unter dem Gesichtspunkt der neuen Situation hinsichtlich des demografischen Wandels zu betrachten. Dies funktioniert aber nur unter integrativer Einbeziehung aller Handlungsfelder. So müssen die soziodemografischen, sozioökonomischen, wohnungswirtschaftlichen, baulichen, städtebaulichen und infrastrukturellen Daten für die Stadt im Zusammenhang betrachtet werden. Wir suchen nach Leitbildern mit Zukunftperspektiven für die nächste Generation. Die Folgen des demografischen Wandels sind gestaltbar.
 

Copyright (c) 2008 Stadtverwaltung Waren (Müritz). Alle Rechte vorbehalten.

Landkreis Mecklenburgische Seenplatte  Logo des Müritzeums         Kur- und Tourismus GmbH zertifiziert mit dem  roten "Informations - i"Zum Portal des Bäderverbandes MV